Neue Presse Coburg

HSC verliert 29:33 gegen Bietigheim


Ein spannendes Spiel zeigte der HSC in der Halle am Viadukt gegen die SG BBM Bietigheim, doch am Ende reichte es wieder nicht und der HSC fährt erneut ohne Punkte nach Hause. Mit 33:29 geht das Spiel verloren. Coburg kämpfte und zeigte ein komplett anderes Spiel als vergangen Samstag. Aber doch auch dieses Mal waren wieder Phasen dabei, in denen die Gastgeber aus Bietigheim mit vier Toren davon ziehen konnten. Eine sehr gute Leistung zeigte von Haijk Karapetjan, der sich gut eingefunden hat und für M. Werner einspringt. Wenn das Verletzungspech in der Vergangenheit dem HSC Coburg nicht noch zugesetzt hätte, dann wäre das Spiel heute mit aller Wahrscheinlichkeit anders ausgegangen.


Ludwigsburger Kreiszeitung

SG zieht das Tempo an und Coburg muss passen

Bietigheim-Bissingen – In einem lange Zeit hart umkämpften Spiel setzten sich am Ende doch noch die Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim im Spiel gegen den abstiegsgefährdeten HSC 2000 Coburg mit 33:29 (16:14) durch.

1200 Zuschauer, darunter über 100 Coburger Fans die ihre Mannschaft über das gesamte Spiel lautstark unterstützen, sahen lange Zeit eine ausgeglichene Partie.
HSC-Trainer Raimon Wilde wollte vor dem Spiel mit dem Oliver-Kahn-Zitat („Meine Mannschaft muss endlich Eier zeigen“) sein im Abstiegskampf steckendes Team nochmals extra motivieren. Entsprechend gingen seine Jungs dann auch zur Sache. Mit einer offensiv eingestellten Abwehr ließen sie dem SG-Angriff zunächst wenig Möglichkeiten sich zu entfalten.
Folgerichtig ging der HSC in der 10. Minute erstmalig in Führung, doch im Stile einer Klassemannschaft konterte die SG und ging in Unterzahl durch Tore von Robin Haller und Nico Kibat wieder in Front. Bis zur 38. Minute gelang es den Schützlingen von SG-Trainer Jochen Zürn nicht, sich entscheidend abzusetzen. Dann der Doppelschlag von SG- Rechtsaußen Christian Schäfer, der seine Farben innerhalb einer Minute mit vier Toren in Führung schoss.
Jetzt mussten die stark ersatzgeschwächten Gäste ihrem hohem Anfangstempo Tribut zollen, während die SG durch ihr Tempospiel immer wieder erfolgreich war. Neben dem achtfachen Torschützen Schäfer war es vor allem der Ex-Coburger Philipp Schulz, der sowohl in Abwehr als auch im Angriff mit seinen fünf Toren und vielen erfolgreichen Anspielen glänzte.
Trainer Zürn war mit der Einstellung seiner Mannschaft mehr als zufrieden: „Es war ein souveräner Sieg, wir haben das Spiel vom Tempo her bestimmt“. Besonders die unter seiner Regie hingelegte Rückrundenbilanz von 11:1 Punkten in den Heimspielen machte ihn zurecht Stolz.

SG BBM: Lenz, Krotz; Haller (3), Kibat (4/2), Knierim (1), Schäfer (8), Bühler (2), Bauer (1), Blodig (1), Hinz (1), Freudl (4), Auer (3), Schulz (5), Löffler.


Schulz mit vielen Qualitäten

Zu Recht wurde der sowohl im linken Rückraum als auch in der Abwehr überzeugende Philipp Schulz gestern zum besten Bietigheimer Spieler gewählt. Schulz war mit fünf Treffern nicht nur der zweitbeste SG-Torschütze, er glänzte im Spiel gegen seine Ex-Kollegen aus Coburg auch mit hervorragenden Anspielen an den Kreis.
Der 25 Jahre alte und 1,94 m große Schulz kam über die SG Leutershausen und den HC Coburg vergangenes Jahr zur SG. Schulz hat bereits eine BWL-Studium abgeschlossen, studiert derzeit noch zusätzlich für das Bauingenieurswesen. Schulz liegt mit 82 Toren in der internen SG-Torjägerliste an dritter Stelle. Für SG-Trainer Jochen Zürn ist Schulz „ein absoluter Führungsspieler mit hervorragenden Zweikampfqualitäten“.


Bietigheimer Zeitung

Die nächste Bewerbung
Handball-Zweitligist SG BBM Bietigheim besiegt HSC Coburg 33:29 (16:14)

Mit dem 33:29-Sieg in einer lange Zeit offenen Partie gegen den abstiegsgefährdeten HSC Coburg baute Handball-Zweitligist SG BBM Bietigheim seine Heimbilanz der letzten sechs Spiele auf 11:1 Punkte aus.
 
Die abstiegsgefährdeten Coburger hielten die Partie in Bietigheim lange offen und damit spannend, konnten aber am Ende die zuletzt glänzende Heimbilanz der SG BBM nicht gefährden. Durch ihre offensive Deckung störten die Gäste das Angriffsspiel der Bietigheimer empfindlich. Erst in der 26. Minuten konnte sich die SG BBM in der hektischen ersten Halbzeit mit drei Toren absetzen konnten. Die Bietigheimer traten in der zweiten Halbzeit souveräner auf, hatten mit Benjamin Krotz im Tor einen sicheren Rückhalt und im schnellen Schäfer einen treffsicheren Konterspieler. Nach 40 Minuten harter Arbeit lag die SG erstmals mit fünf Treffern in Führung. "Wir wollten hier gewinnen, müssen jetzt aber in den kommenden Spielen gegen die direkte Konkurrenz punkten", kündigte der Coburger Trainer Raimo Wilde an. Sein Bietigheimer Kollege Jochen Zürn, dessen Mannschaft die nächste Bewerbung für eine weitere Zusammenarbeit mit ihrem Coach abgab, lobte sein Team für "diese Leistung am Ostermontag. Wir haben das Tempo bestimmt und dagegengehalten, später aber unsere herausgespielten Chancen nicht alle genutzt."

In der ersten Halbzeit holten die Coburger zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf und gingen einmal in Führung. Durch zu viele Einzelaktionen luden sie aber die Bietigheimer zu Tempogegenstößen ein, die diese ausnutzten. Kurz vor der Pause gelang Robin Haller mit seinem Treffer zum 15:12 erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung für die SG BBM. Nach der Pause entwickelte sich der eingewechselte Torhüter Benjamin Krotz zum großen Rückhalt der Bietigheimer. Hinzu kam, dass der bis dahin treffsichere Schwede Johan Andersson partout den Ball nicht mehr aufs Tor brachte. Das gelang auf der anderen Seite dem Ex-Coburger Philipp Schulz umso besser. "Es war ein schweres und für mich besonderes Spiel, das wir verdient gewonnen haben. Wir kamen lange mit der offensiven Abwehr der Coburger lange nicht zurecht", bekannte der Rückraumschütze hinterher. Mit seinen Toren zum 17:15 und 19:17 war er entscheidend daran beteiligt, dass die Gäste wiederum nicht heran kamen.

Die Bietigheimer spielten dominanter und zielstrebiger als in den ersten 30 Minuten und setzten sich mehr und mehr ab. Innerhalb von einer Minute sorgte der neben Schulz beste Bietigheimer Christian Schäfer mit zwei Treffern nach Tempogegenstößen beim 23:18 für die erste Fünf-Tore-Führung seines Teams. Nach 40 Minuten Schwerstarbeit gegen aggressive und spielstarke Coburger hatten die Bietigheimer für eine Vorentscheidung gesorgt und die bis dahin anhaltende Spannung rausgenommen. Die Gäste fingen sich aber wieder und kämpften verbissen, aber vergeblich um einen Punkt.

Mit seinem ersten Tor zum 33:29-Endstand bescherte sich Andreas Blodig in der letzten Minute nachträglich selbst zu seinem 23. Geburtstag, den er am vergangenen Samstag gefeiert hatte.

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