Neben großer Trauer auch viel Dankbarkeit

Bietigheimer Zeitung

Neben großer Trauer auch viel Dankbarkeit
Rund 700 Gäste kommen zur Beisetzung von Handballmanager Alexander List

Unter der Anteilnahme von rund 700 Trauergästen wurde gestern auf dem Friedhof St. Peter Alexander List zu Grabe getragen. Der Handballmanager der SG BBM Bietigheim ist im Alter von 48 Jahren verstorben.

Auf seinem letzten Weg von der Kirche auf dem Friedhof St. Peter zur Grabstätte standen die Handballer der SG BBM Bietigheim am Portal Spalier für ihren verstorbenen Manager Alexander List und erwiesen ihm so die letzte Ehre.

Neben der Familie, Verwandten, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Vereinsmitgliedern der drei in der SG BBM Bietigheim vereinten Clubs, TSV Bietigheim, TV Metterzimmern und Spvgg Bissingen, nahmen auch Politiker an der Trauerfeier für den Sohn des ehemaligen Bietigheim-Bissinger Oberbürgermeisters Manfred List teil. Unter ihnen war der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech.

In die Fassungslosigkeit und die Trauer mischten sich auch Dankbarkeit und Anerkennung für die Lebensleistung, die Alexander List für die SG BBM erbracht hat. Claus Stöckle, jahrzehntelanger Wegbegleiter des Verstorbenen beim TSV Bietigheim und in der SG, die beide zusammen mit anderen gegründet und seit zwölf Jahren geleitet und maßgeblich geprägt haben, erinnerte an die Erfolge, die List mit einem gesunden wirtschaftlichen Kurs entscheidend beeinflusst hat, und an viele schöne Stunden im Kreise der SG. "Unfassbar, dass er seinen Traum nicht mehr erleben durfte, mit seiner SG in der Arena in Ludwigsburg zu spielen", so Stöckle.

Alexander List war am vergangenen Samstag unmittelbar vor dem geplanten Zweitligaspiel der SG BBM in der neuen Arena in Ludwigsburg plötzlich verstorben. Er war maßgeblich daran beteiligt und hatte weitgehend die Organisation dafür übernommen, dass die Bietigheimer Handballer Heimspiele in Ludwigsburg austragen können.

In seiner Trauerrede nannte Pfarrer Deckwart die Geschehnisse "unfassbar und einen bösen Traum." Er stellte sich die Fragen, die sich auch viele der Trauergäste stellen würden: "Warum jetzt? Warum so?"

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